Martin Joswig - ein wichtiger Partner des Meetings

Martin Joswig
Martin ist Inhaber des Fishing Adventures Reiseunternehmens "fischen.24de". Er ist äusserst erfahren in der Organisation und Durchführung von Angelreisen, wenn es auf die ganz "Großen" geht. Ebenso am Herzen liegt ihm eine schöne Fischerei im Saarland und hier speziell das Fliegenfischen. Wir bedanken uns bei ihm für die geleistete Arbeit, die das Meeting 2008 erst möglich gemacht hat.
Wenn Sie weitere Informationen wünschen: www.fischen24.de

Ein Dankeschön an Sepp, Markus und Martin

Sepp Redel
Sepp Redel

Ohne kompetente Unterstützung vor Ort kann kein Meeting organisiert werden. Wir waren deshalb sehr froh und dankbar, dass sich die Fliegenfischerkollegen Sepp Redel und Markus Schwarz, sowie Martin Joswig bereit erklärt hatten, das Jahresmeeting 2008 im Hambachtal auszurichten. Diese sympatischen Kerls setzen sich seit geraumer Zeit für die Fliegenfischerei im Saarland ein. Sie sind excellente Kenner der Szene und betreiben erfolgreich eine Fliegenfischerschule, bzw. eine Agentur für handverlesene Anglerreisen. Einer ihrer Schulungsorte und Guidingziele ist der Stausee Hambachtal. Alle drei haben die Veranstaltung erst ermöglicht und viel Herzblut in eine optimale Gestaltung investiert.  Dafür bedanken wir uns ganz herzlich!! Besuchen Sie auch die Internetseiten dieser aktiven Kollegen unter www.ff-saar.de bzw. www.fischen24.de

Markus Schwarz
Markus Schwarz

Das war unser Fliegenfischer-Meeting 2008

Das Fliegenfischer-Meeting 2008 im Ferienpark Hambachtal war für alle Teilnehmer, ob als Akteur, als Prüfungskandidat oder als Besucher ein tolles Erlebnis.

Zwei Tage lang wurde Fliegenbinden auf allerhöchstem Niveau, Fliegenwerfen von Feinsten und ein unterhaltsames Rahmenprogramm geboten. Viele neue Freundschaften sind entstanden, die mit Sicherheit weit über die Zeit des Meetings hinaus Bestand haben werden.

Bereits am Donnerstag waren die ersten Teilnehmer angereist. Aus den verschiedensten Richtungen Deutschlands, der Schweiz, aus Holland und sogar aus Serbien (mit dem kleinen Umweg über die USA) waren vor Ort.

Unser Organisationsteam bestehend aus Sepp Redel, Markus Schwarz und Martin Joswig hatte ganze Arbeit geleistet. Alle Zimmer waren reserviert und standen für die Gäste bereit. Die Meetingräumlichkeiten waren ebenfalls "einsatzbereit", so dass umgehend mit den Aufbauten begonnen werden konnte. Bereits am Freitag hatten alle Akteure im Ausstellungsraum ihre Plätze bezogen, während die Teilnehmer an der Instruktorenprüfung die Wurfumgebung am See und auf der Wiese genau inspizierten und ausgiebig testeten, um sich an die Umgebung und vorherrschenden Windverhältnisse zu gewöhnen.

Für Freitagabend war zur ersten ordentlichen Jahreshauptversammlung der noch jungen EFFA-Deutschland eingeladen. Die Vorstandschaft berichtete von einem Jahr, das von vielen organisatorischen Aktivitäten geprägt war, um den jungen Verein auf stabile Beine zu stellen und ihn in eine starke Zukunft zu führen. Für das kommende Jahr soll der Focus auf die eigentlichen Ziele des Vereins gelegt werden.

Erfreulich ist aus Sicht des Vorstandes die Entwicklung der Mitgliederzahlen und das steigende Interesse der Öffentlichkeit an der EFFA. Für uns alle unverständlich ist auf der anderen Seite das Verhalten der schreibenden Zunft. Trotz persönlicher Anschreiben und mehrerer Nachfragen, war unsere Veranstaltung offensichtlich keinen Vorbericht und auch keine Ankündigung wert. Vielen Dank an dieser Stelle an die einschlägigen Zeitschriften!!!

Wir bedanken uns bei Thomas Vogt (http://www.vogt-flyfishing.com) für die tollen Bilder!

Der Samstag stand im Zeichen der Instruktorenprüfung. 6 Basic- und 2 Masterkandidaten hatten sich zur Prüfung angemeldet. Die Teilnehmer kamen aus Deutschland, der Schweiz, aus Österreich und sogar aus Serbien. Ausgetragen wurde die Prüfung unter der Leitung des Prüfungsteams, bestehend aus den Masterinstruktoren Jupp Verstraten (D), Dieter Weiler (D) und Bas de Bruin aus Holland. Eine Besonderheit war das Gelände für die Wasserwürfe (Rollwurf, Switchcast), wurde doch eigens dafür eine Plattform im See aufgebaut. Mit einem Schlauchboot wurden die Teilnehmer von unserem "Fährmann" Dietmar Ranz zur Wurfplattform geschippert (na ja, ehrlich gesagt, sie wurden geschoben, war das Wasser dort eben mal ca. 1,20mtr. tief.). Dieter Weiler hat die Prüfung für das Publikum moderiert, die Würfe erklärt und über die Entscheidungen der Jury informiert. So war es auch für jeden Besucher eine spannende Angelegenheit, mit zu erleben, wie die Kandidaten versuchten die anspruchsvolle Prüfung zu meistern. Jeder gelungene Wurf wurde mit Beifall aufgenommen, in kritischen Situationen wurde der Teilnehmer angefeuert und motiviert.

Den zweiten werferischen Teil absolvierten die Teilnehmer auf einer großen Wiese, die zur genauen Messung der Distanzen entsprechend vorbereitet war. Immerhin 6 der 8 Teilnehmer waren nach den Wasserwürfen noch im Rennen. Der immer wieder frisch auflebende, teils heftige Wind zwang zu gelegentlichen Wartepausen, aber letztlich konnte jeder seine Würfe unter regulären Bedingungen absolvieren.  Das gute Niveau der Teilnehmer setzte sich fort und nur ein Teilnehmer mußte nach den Distanzwürfen die Prüfung beenden. 

Um die Ziel- und Präsentationswürfe nicht den Launen des Windes auszusetzen wurde der Parcour kurzerhand an den Waldrand verlegt. Hier waren die Windverhältnisse wesentlich besser und der Einfluss auf die Werfer kaum mehr spürbar. Leider mussten sich nach diesen Würfen 3 der noch verbliebenen Kandidaten aus der Prüfung verabschieden, doch auch die Zielwürfe und Präsentationswürfe müssen korrekt beherrscht und erfüllt werden.

So überstanden dann schlussendlich 2 Teilnehmer die doch recht lange Wurfprüfung und konnten den theoretischen Teil in Angriff nehmen. Hier überzeugte dann wiederum leider nur 1 Kandidat das Prüferteam und konnte sich umso mehr über seinen Erfolg freuen. 

Unser Glückwunsch gilt Erwin Dorrer aus der Schweiz! Das Instruktorenteam begrüßt ihn herzlich in ihren Reihen. Das Zertifikat wurde ihm nach dem Abendbuffet durch den 1.Vorsitzenden der EFFA-Deutschland und den Chef des Prüferteams, Jupp Vertraten überreicht. 

Während sich die Prüfungsteilnehmer redlich mühten, fand im Meetingraum ein hochklassiges Treffen ausgezeichneter, teils weltbekannter Fliegenbinder statt. Keine Geringeren als Hans van Klinken (wer die Klinkhamer nicht kennt, sollte sich noch nicht Fliegenfischer nennen....), oder Leon Links (Autor des Buches Fly tying with CDC) waren angereist und zeigten einige ihrer besten Muster. Für die meisten Besucher war es ein ganz besonderer Augenblick, diesen Meistern auf die Finger zu sehen. Doch auch die anderen Binder wußten zu überzeugen. Marco Crippa (SWISS-CDC) zeigte einige seiner filigranen Trockenfliegenmuster, Mario Malarczuk demonstrierte seine Hechtstreamer, Sebastian Rosenthal fertige blitzsaubere Polarfibrefischchen und Marco Reisen demonstrierte sein Können im Binden von Czech-Nymphen.

Svendsen Sport, vertreten durch Andreas Willenbrink und Uwe Calin stellten Einiges der Produktpalette für den Fliegenfischer aus, Dr. Uli Beer hatte seine qualitativ hochwertigen Wathosen und neuen Watschuhmodelle mitgebracht, Taki Alvanos bot die Möglichkeit sich mit der Zweihandrute zu versuchen. Nicht nur in die "Handnehmen" war angesagt, Taki gab auch gerne praktischen Unterricht und Unterweisung am Wasser. Wer sich für eine Anglerreise in die Tropen auf die "Großen" der Meere interessierte war bei Martin Joswig bestens aufgehoben. Unsere "guten Geister" vom Hambachtal, Sepp Redel und Markus Schwarz präsentierten das Fliegenfischen im Saarland. Für die Fliegenbinder stellte SWISS-CDC das vielfältige Angebot an hochwertigsten CDC aus. Ein Besonderheit boten diesbezüglich die ausschließlich mit Naturprodukten gefärbten Federn, absolut top in der Qualität und dazu völlig frei von jeglicher Chemie, auch in der Fliegenbinderei ist der richtige Umgang mit der Umwelt wichtig.

Der Sonntag war nochmals der Tag der Workshops. Jupp Vertraten, Dieter Weiler, Taki Alvanos und Lothar Hennig boten dem interessierten Fliegenfischer die Möglichkeit Wurffehler zu korrigieren, die eigene Technik zu verbessern und neue Dinge zu erlernen. Erfreulicherweise haben etliche Besucher ihre Fliegenrute mitgebracht und die gebotene Möglichkeiten genutzt.

Währenddessen fand auf der großen Terrasse der Anlage der Funwettbewerb statt. Taucherbrille anziehen, Handschuhe überstreifen, die Mütze auf und schnell drei Zielwürfe in die Ringe. Jetzt noch rasch Brille, Handschuhe und Mütze wieder abgelegt und die Zeit konnte gestoppt werden. Für jeden Wurffehler in die Ringe gab es obendrein noch 20 Strafsekunden. Am Ende heimste Michael Sack aus der Schweiz den ersten Preis ein, schaffte er doch den Parcour in knapp 20 Sekunden! Als Belohnung gab es tolle Preise zu gewinnen, gestiftet von den Sponsoren wie Dr. Uli Beer, Rolf Renell, Hurch Flyfishing, Vosseler-Pro Flyfishing und Mario`s Fliegendose

Der Erlös aus dem Wettbewerbs und einiger privater Spenden in Höhe von insgesamt 250,- Euro wurde dann an die Stefan-Morsch-Stiftung (Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke) übergeben. Wir sind sicher, Ihr seid mit uns einer Meinung, das es wichtig ist, dort zu helfen, wo Hilfe notwendig ist.

Die teilweise weiten Reisewege machten dann für viele eine rechtzeitige Abreise notwendig und viele herzliche Verabschiedungen standen an. Es war für viele nicht leicht sich nach diesen schönen gemeinsamen Tagen wieder zu trennen, wurden doch viele neue Freundschaften geschlossen, alte Freundschaften gepflegt und vertieft und manch gemeinsamer Plan geschmiedet. Wir wünschen uns, dass recht viele dieser Pläne umgesetzt werden, dann haben wir mit diesem Meeting etwas erreicht!

Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich bei den Betreibern des Ferienparks Hambachtal für die Gastlichkeit, bei den Organisatoren für Ihre großartige Arbeit, bei den Sponsoren für deren Großzügkeit, bei allen Akteuren für ihr Mitwirken und nicht zuletzt bei allen Besuchern und Freunden unseres Meetings.

Auf ein Wiedersehen 2009 !!